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Rund Peloponnes: Athen nach Lefkas

Diese Woche haben wir nach insgesamt drei wunderschönen Segelwochen die Umrundung des Peloponnes per Segelboot erfolgreich zu Ende geführt. Dabei gehörten die Fahrt durch den Kanal von Korinth und das Durchsegeln der Rion Andirrio Brücke sicherlich zu den landschaftlichen Highlights dieser Teilstrecke. Die erlebten Gewitterstürme in der zweiten Wochenhälfte werden uns allen aber genauso gut in Erinnerung bleiben, wie so manch leckeres Essen. Hier nun der Törnbericht im Detail…

Freitag, 31.07. Segeln Rund Peloponnes: Von Athen zur Insel Salamis

Nichts wie weg aus der heißen und stickigen Großstadt Athens, hieß es für uns, nachdem Monika und Jürg am Freitagnachmittag aus Wien angekommen waren. Mit gutem Segelwind gings Richtung WNW zur nahegelegenen Insel Salamis. Obwohl die Insel so nahe an der Millionenmetropole Athens gelegen ist, gibt es dort fast keinen Tourismus. Wir mussten ziemlich lange suchen, bis wir endlich eine Bucht mit Taverne fanden. Ja, das kann jetzt etwas komisch klingen, aber es gibt dort an der gesamten Südküste der Insel so viel wie keine Strandtaverne. Das lange Suchen hatte sich aber gelohnt. Die entdeckte Ankerbucht mit George’s  Taverne war genau das, was wir an diesem Tag suchten…
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Es gab dann an diesem Abend leckere Souvlaki vom Holzkohlengrill, die der Chef des Hauses persönlich für uns grillte. Als Vorspeise fangfrische Calamari fritti, die auch allen ausgezeichnet schmeckten. Im Hintergrund kann man wieder mal unsere NAMBAWAN sehen, solche Ankerplätze mit Sichtkontakt zum Boot sind uns immer die liebsten!
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Die ruhige und klare Vollmondnacht war dann noch das Tüpfelchen auf dem i. Die Aufnahme mit dem Handy wurde zwar leider ein wenig unscharf, trotzdem kann man glaube ich die geniale Stimmung in der Bucht erahnen.
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Samstag, 1.08. von Salamis über den Kanal von Korinth nach Kiato

Nachdem es in dem kleinen Ort von Salamis kein einziges Lebensmittelgeschäft gab, bot uns George von der Taverne am Vorabend an, mit uns in die Inselhauptstadt einkaufen zu fahren. George sprach sehr gut Englisch, da er früher viele Jahre in den USA gelebt hatte. Vor lauter Begeisterung, uns möglichst viel von seiner Insel zu zeigen, dauerte das für uns eher kurz geplante Lebensmittelnachschub Besorgen mehrere Stunden. Natürlich zeigte er uns am Weg retour noch stolz sein Haus am Hang mit wunderschöner Sicht auf die Bucht und unsere NAMBAWAN vor Anker…
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Somit gingen wir erst um 13.30 Uhr Anker auf und segelten 23 sm weiter Richtung Westen zur östlichen Einfahrt des Kanals, wo sich auch die Zahlstelle befand.

Der Kanal von Korinth ist übrigens auf die Länge der Seemeilen berechnet, der teuerste Kanal der Welt! Wir bezahlten für unsere laut Messbrief 11,85 Meter lange Segelyacht exakt 180 EUR. Ganz schön viel, für den nur 3,4 sm langen Kanal!
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Bilder vom Kanal von Korinth

Alles bezahlt, nach der großen blauen Motoryacht am Bild oben im Hintergrund zu sehen, waren wir an der Reihe. Juhuuu, es kann losgehen!
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Abwechselnd steuern wir die NAMBAWAN durch den nur 25 Meter breiten und 8 Meter tiefen Kanal Richtung Westen und machen dabei 6,5 Knoten Fahrt durchs Wasser aber nur 5,1 Knoten Fahrt über Grund. D.h. wir hatten 1,4 Knoten Strom gegenan.
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An der westlichen Einfahrt des Kanals warteten schon viele Autos auf die Wiederfreigabe der Brücke. kanal-von-korinth-senkbruecke-west-einfahrt

Nachdem wir die hydraulische Senkbrücke passierten, wurde sie auch schon wieder angehoben bzw. geschlossen und für den Straßenverkehr freigegeben…kanal-von-korinth-senkbruecke-west-geschlossen

Mit gerefftem Gross und Genua segelten wir vorbei an der Stadt von Korinth, 10 sm weiter nach Kiato, wo wir uns im Dunkeln im Stadthafen einen freien Liegeplatz suchtensegeln-korinthischen-golf

Sonntag, 02.08. von Kiato nach Nisis Trizonia

Leider hatten wir gestern Nacht beim Anlegemanöver die Muringleine bzw. korrekt ausgedrückt die Pilotleine in die Schraube bekommen. So musste ich am Sonntagmorgen mit Flossen und Taucherbrille ausgerüstet ins Hafenbecken von Kiato. Das Wasser war Gott sei Dank sauber und angenehm warm, sodass mich das nicht sonderlich störte. Auch die um die Welle gewickelte Pilotleine konnte ich nach mehreren kurzen Tauchgängen wieder freilegen. Nachdem wir ja auch einen Leinenschneider auf der Welle montiert hatten, war am Boot nichts weiter beschädigt. Auch die schon oft zusammengestückelte Pilotleine wurde von uns wieder fachgerecht verknotet.

Um 08:30 Uhr legten wir dann ab. Leider war wieder mal kein Wind, somit motorten wir die Nordküste des Peloponnes entlang bis endlich Wind aufkam und wir die Segel setzen konnten…
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Am späten Nachmittag ankerten wir vor der noch nicht fertiggestellten Marina auf der Insel Nisis Trizonia.
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Ein sympathisches kleines Inseldorf mit ein paar recht netten Tavernen fanden wir dort vor. In der seit einer gefühlten Ewigkeit in Bau befindlichen Marina lagen einige Seelenverkäufer und eine vor Jahren gesunkene Zweimasteryacht, die noch teilweise aus dem Wasser ragt. Das nötige Geld für die Bergung fehlt leider…
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Montag, 03.08. von Nisis Trizonia durch die Rio-Andirrio-Brücke nach Ithaka

An diesem Tag hatten wir bereits bei Sonnenaufgang den Ankerplatz verlassen, um bei der Brückendurchfahrt ein besonders fotogenes Licht zu haben. Wir nutzten den für dieses Seegebiet untypischen SO-Wind und setzten den Parasail Wingaker
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Später drehte der Wind weiter nach Ost und frischte auf über 20 Knoten wahrer Wind auf. Somit surften wir förmlich unter Parasail Wingaker durch die Rio Andirrio Brücke, die erst im Sommer 2004 für den Verkehr freigegeben wurde.

Das war ein traumhaft schönes Gefühl, wenn man mit bis zu 9 Knoten SOG über das Wasser gleitet und dabei die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt vor einem näher kommt.

Bilder von der Rio Andirrio Brückendurchfahrt unter Parasail Wingaker

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5 sm vor der Brückendurchfahrt meldeten wir uns per Funk ordnungsgemäß auf Kanal 14 bei der Verkehrsleitzentrale „Rion Bridge Traffic Control„, woraufhin uns der freundliche Mitarbeiter der Leitzentrale den für uns zu passierenden Bogen der Brücke mitteilte. parasail-wingaker-rio-andirrio-bruecke wingaker-rion-andirrio-bruecke
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Hier noch ein Video vom Parasail Wingaker Segeln durch die Rio Andirrio Brücke

Schön langsam sank unser Adrenalinspiegel im Körper wieder, während die Rio Andirrio Brücke im Kielwasser immer kleiner wurde. Dass wir mit so einem Mega-Speed und sogar noch unter Wingaker durch die Brücke hindurch pflügen würden, hätten wir uns  die Tage zuvor nicht mal im kühnsten Traum vorgestellt! Bis nach Mittag segelten wir noch genüsslich in diesem Tempo weiter. Dann schlief leider der Wind ein und wir motorten den Rest der Strecke bis nach Ithaka, wo wir in der Filiatro Bucht vor Anker gingen. Am Abend gab es dann in der sehr einfachen aber gemütlichen Strandtaverne wieder mal ausgezeichnete Souvlaki…
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Dienstag, 04.08. Gemütlicher Badetag auf der Insel Ithaka mit Gewittersturm

Ein gemütlicher Bade- und Relaxtag stand am Programm. Während Karin und Walter sich mal so richtig ausschlafen wollten, wanderten Jürg, Monika und ich am frühen Vormittag nach Vathy in den Inselhauptort. Die Strecke kannte Monika und ich ja schon vom Vorjahr.

Als am frühen Abend ein Sommergewitter aufzog, verholten wir uns in die von allen Seiten gut geschützte Ankerbucht von Vathy.
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gewitterwolke-ithaka

Es ging wieder mal sehr schnell, von zuerst Null-Wind bis auf über 30 Knoten Wind. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir dadurch mehrmals reffen. Hier sind wir mit Kurs Hart am Wind unterwegs Richtung Vathy…
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Später beruhigte sich das Wetter aber wieder, sodass wir doch noch alle in den Inselhauptort übersetzen konnten und keiner Ankerwache halten musste, um bei unserem Lieblingswirt in Nikos Grillhouse Abend zu essen. Hier Nikos, der Chef des Hauses vor seiner Grilltaverne…
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Mittwoch, 05.08. Segeln Rund Peloponnes: Von Ithaka nach Kastos

Am Vormittag wurde von der gesamten Crew nochmals die urige Kleinstadt Vathy erkundet. Auch die gerade laufende Vernissage der Künstlerin Klara Koitler, die Monika und ich vor ein paar Wochen persönlich kennenlernen durften. Danach setzten wir auf die nordöstlich gelegene Insel Kastos über. In etwa auf halber Strecke liegt die unbewohnte Insel Atokos mit der unter Seglern gerne angelaufenen One House Bay. Hier im Hintergrund zu sehen…
atokos-insel-im-hintergrund

Wie man an der Wolkenstimmung über dem griechischen Festland unschwer erkennen konnte, braut sich da wieder ein Gewitter zusammen. Es herrschte dadurch für uns an diesem Tag wieder erhöhte Gewitter-Aufmerksamkeit.

Die kleine flache Insel im Vordergrund ist bereits Kastos
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Am Abend war es dann wieder soweit. Zuerst zogen schwarze Gewitterwolken vom Festland auf uns zu, danach setzte ein heftiger und großtropfiger Niederschlag von hoher Intensität ein. So wurde wieder mal das Deck intensiv gereinigt. Im Anschluss kam erst der Wind. Leider genau von der Seite, wo der Ankerplatz ungeschützt war…
kastos-ankerbucht-mit-gewitterstimmung

An diesem Abend befanden sich zufällig zwei weitere Segelfreunde von uns in der Bucht. Auf dem einen Bibi und Kariem, einer 60 Fuß großen Ketch namens Avalon, die ursprünglich an Bord grillen wollten. Das fiel an diesem Abend im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser! Hier ihre schwere Stahlketch im Bild, während zwei weitere Segelboote am Weg in die Bucht waren, um Schutz vor dem Gewitter zu suchen…
sy-avalon-im-gewitter

Dann war noch Stefan mit seiner SY-Carabao neben uns vor Anker, den wir vor knapp drei Wochen nach unserem Thunfischfang auf Methoni am Weg Rund um den Peloponnes kennengelernt hatten. Als Fahrtensegler trifft man sich meist öfters!
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Nach dem Starkregen, wie der Wind dann plötzlich auf bis zu 40 Knoten auffrischte, kam Hektik im Ankerfeld auf. Es baute sich nämlich innerhalb weniger Minuten eine unangenehme Welle auf. Einige Anker schlierten und so mussten ca. ein Drittel der hier vor Anker liegenden Yachten wieder Anker auf gehen und sich einen neuen Ankerplatz suchen.

Auch uns kam eine vor uns liegende Segelyacht gefährlich näher, wie man an den nächsten zwei Bildern gut erkennen kann. Unser Jambo Anker hielt wie immer bombenfest. Die Yacht vor uns, suchte sich schlussendlich einen neuen Ankerplatz, das wir nur begrüßten!
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Die Wellenhöhe am Ankerplatz wurde in den darauffolgenden Stunden noch um vieles mehr. Das hieß für uns Ankerwache halten. Karin und Walter meldeten sich freiwillig, die Schicht bis 2:00 Uhr Morgens zu übernehmen. Bis dahin hatte sich aber das Wetter wieder einigermaßen beruhigt und alle anderen Yachten um uns herum lagen sicher vor Anker, sodass wir die Ankerwache nicht mehr fortführen mussten. Danke euch beiden nochmals für die Ausdauer in dieser recht ungemütlichen Nacht vor Kastos…
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Donnerstag, 06.08. von Kastos nach Meganisi in die Bucht Spartochori

Leicht gerädert von der letzten unruhigen Gewitternacht vor Anker schliefen wir alle ein wenig länger. Gemütlich ließen wir den Tag beginnen. Erst nach Mittag machten wir uns auf den Weg weiter nach Meganisi, wo wir auf einem unserer gewohnten Ankerplätze in der Bucht Spartochori den Anker fallen ließen…
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Am Abend spazierten wir ins urige Dorf Spartakhori, das etwas höher auf einem Felsen liegt. Nach dem doch etwas steilen Aufstieg wird man mit einer super Aussicht belohnt. An diesem Abend fand diesmal gerade eine griechische Tanzvorführung in unserer Stammtaverne Lakis statt, sodass wir die etwas ruhigere Taverne gegenüber zum Abendessen wählten…
spartochori-lakis-taverne-griechischer-abend

Freitag, 07.08. von Meganisi nach Lefkas Stadt

Während sich Karin und Walter nochmals richtig ausschliefen und danach gemütlich an der Strandtaverne frühstückten, machten Monika, Jürg und ich nochmals einen Laufausflug.
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Über die sozialen Netzwerke wusste ich, dass Hendrik mit seiner Familie auch gerade in einer den nächsten Buchten vor Anker lag. Somit besuchten wir spontan die Familie Heimer in der gut 5 km östlich gelegenen Bucht auf ihrer 57 Fuß großen SY Viator.

War schön, euch auch mal persönlich kennen zu lernen! Leider wie so oft im Leben, war die Zeit fürs gegenseitige Kennenlernen und den Buchten- und Restaurant-Erfahrungsaustausch wieder mal viel zu kurz. Aber wir treffen uns bestimmt wieder mal!

Als wir zurück kamen, genossen Karin und Walter gerade ihr Frühstück in der urigen Strandtaverne…
meganisi-spartochori-sandstrand

Schweren Herzens gingen wir um 13:30 Uhr Anker auf und setzten für den letzten Schlag der Peloponnesrunde die Segel. Erst kurz vor der Lefkas Kanaleinfahrt refften wir die Segel weg und motorten die guten zwei sm Richtung Norden zur Lefkas Marina. Eigentlich wollten wir dort tanken, das war aber an diesem Spätnachmittag, wo alle Charterboote retour kamen schlicht unmöglich.

Auch der Wind frischte wieder auf über 20 Knoten auf, als wir uns im Hafenbecken vor der Altstadt von Lefkas einen Ankerplatz suchten. Hier im Hafenbecken konnte sich wenigstens keine Welle aufbauen. Den Abend verbrachten wir dann ich einer einfachen aber ganz netten Taverne etwas abseits der Fußgängerzone. Zum Törnabschluss gab es nochmals Gyros Pita oder Souvlaki…
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Lange konnten wir nicht in der Stadt bleiben, da ein weiteres heftiges Gewitter aufzog, mit über 40 Knoten Wind. Viele der an der Stadtmole festgemachten Boote wurden dabei an die Mauer gedrückt, da ihre Buganker bei dem starken Wind schlierten. Wir hatten auch mühe, wieder mit den Dinghy zu unserer NAMBAWAN zu kommen, deren Anker wieder mal bombig hielt. Schon etwas genervt von den unüblichen Wetterkapriolen verzogen wir uns in unsere Kojen. Den Abschluss unserer fantastischen Peloponnes Rundreise hätten wir uns anders vorgestellt.
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Trotzdem war rückblickend der dreiwöchige Törn rund um den Peloponnes einer meiner bisher schönsten und abwechslungsreichsten. Insgesamt haben wir dabei in den drei Wochen 602 sm zurückgelegt, davon 352 sm unter Segeln, das entspricht 58 %. Danke nochmals an Karin, Walter, Robert und Jürg für die schöne gemeinsame Zeit an Bord der NAMBAWAN!

Hier noch ein paar interessante weiterführende Links.

Empfohlene Revierführer und Seekarten rund um den Peloponnes

Wir haben so ziemlich alle gängigen Hafenhandbücher und Revierführer vom ionischen Meer. Folgende Literatur der Region verwenden wir persönlich gerne und können sie Euch auch guten Gewissens weiterempfehlen…

Hafenguide Griechenland 1* von Per Hotvedt, beinhaltet folgende Seegebiete: Albanien, Ionisches Meer inklusive Peloponnes, Golf von Korinth, der Küste von Athen einschließlich des Saronischen Golfs. Der sehr umfangreiche Hafenguide ist zwar teuer aber sein Geld wert. Durch die Luftaufnahmen aller beschriebenen Häfen und Ankerbuchten und die dazugehörenden Hafenpläne weiß man vorher schon genau, ob der angestrebte Ort auch den Wünschen der Mannschaft entspricht.

Seekarten* von Imray für das Ionische Meer. G12, G121, G13, G14, G15 und G16 sind bei uns alle als Backup neben den elektronischen Seekarten am Schiff vorhanden.

Peloponnes Reiseführer* von Hans-Peter Siebenhaar. Wir schätzen die Reise- und Wanderführer vom Michael Müller Verlag sehr – speziell deren individuelle Wandertipps.

Empfohlene Yachtcharter Agentur

Für eine Umrundung des Peloponnes empfehlen wir Euch als Ausgangs- und Endmarina Lefkas oder Athen und Umgebung. Beide Destinationen sind gut per internationaler Fluganbindung erreichbar.

Master Yachting* gehört zu den führenden deutschsprachigen Yachtbrokern und bietet weltweit eines der umfangreichsten Yachtcharterangebote für Segelyachten, Katamarane und Motoryachten an. Wir haben früher selbst oft bei Master Yachting unsere Boote gechartert und können Euch daher deren Service wärmstens empfehlen. In mehr als 30 Revieren und in über 20 Ländern der Welt umfasst das Angebot derzeit ca. 9.000 Yachten – von der 24 Fuß Segelyacht bis hin zum 60 Fuß großen Luxuskatamaran mit Crew.
Neben dem klassischen Bareboat-Charter bietet Master Yachting auch Flottillen, Regatten und Crewed-Charter mit Skipper, Koch und Hostess an.

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Markus

Markus

Ich bin leidenschaftlicher Fahrtensegler, Blogger, freiberuflicher Yachtredakteur und Fotograf mit über 25.000 Seemeilen Erfahrung im Kielwasser. Segle als Ausgleich und Quelle der Inspiration.
Details zu meiner maritimen Ausbildung und Reviererfahrung findet Ihr hier...

2 Comments

  1. 23. Dezember 2015 at 16:57 — Antworten

    Hallo,
    Mit viel Freude habe ich den Bericht über euren Törn rundum die Peloponesse gelesen und die Fotos angeschaut.
    Wir planen nächstes Jahr mehr oder weniger den gleichen Törn von Athen rundum die Peloponesse zurück nach Athen in drei Wochen (zuerst durch den Golf von Korinth).
    Es würde mich freuen noch einige Tips zu bekommen. Was mir vorallem interessiert ist der Durchfahrt durch den Kanal und unter die Rio Andirrio Brücke durch. Was muss man da alles für Formalitäten einhalten?
    Herzlichen Dank im Voraus.
    Mit freundlichen Grüssen
    Klazien Matter-Walstra

    • 26. Dezember 2015 at 13:49 — Antworten

      Hallo Klazien,
      freut uns, dass Dir unser Törnbericht rund um den Peloponnes gefallen hat.

      Zum Kanal von Korinth: Hier muss man sich eine Stunde vor dem Erreichen der Kanaleinfahrt bei der Kanalbehörde per Funk melden. Die geben einem dann die weiteren Anweisungen bekannt. Für die ist die Länge, Breite, Tiefgang der Yacht wichtig, neben dem genauen Schiffsnamen, Flagge etc.

      Dann wirst du auch aufgefordert werden, vor der Durchfahrt die Zahlung der Durchfahrtsgebühr in deren Büro zu entrichten. Dazu bringst du deine Standard-Bootspapiere mit. Alles weitere sagen die dir dann dort Vorort. Keine Angst, das läuft alles danz locker und entspannt ab.

      Zur Rio Andirrio Brückendurchfahrt: Da hab ich die Vorgangsweise ja schon oben im Blogartikel genau beschrieben. Dort muss man sonst aber keine Dokumente vorweisen bzw etwas bezahlen.

      LG Markus

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