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BOOT TULLN 2017: Mein Erlebnisbericht

Die Austrian Boatshow – BOOT TULLN besuchte ich ja schon die letzten 15 Jahre regelmäßig. Früher immer eintägig, aber seit wir Eigner unserer SY NAMBAWAN sind, immer zweitägig. Und nachdem ich heuer erstmals auch Vorträge zum Thema „UNTER SEGELN zu den schönsten Plätzen des ionischen Meers“ halten durfte, war ich täglich von 10:00 bis mindestens 18:00 Uhr vor Ort. Teilweise sogar noch um einiges länger, da es nach Messeschluss ganz nette Standpartys gab, bei denen man sich mit den Ausstellern in Ruhe austauschen konnte.

Donnerstag, 02.03. BOOT TULLN: Messestart

Der erste Messetag, und ich war pünktlich und motiviert um 10:00 Uhr am Messegelände, um meinen Vortrag im Tagungszentrum noch vor dem Beginn der Vortragsreihe mit dem Techniker vorort zu checken. Und das war auch gut so, denn mit meinem Laptop wollte der Beamer einfach kein vernünftiges Bild auf die Leinwand projizieren. Aber auch die zwei vor mir Vortragenden hatten ähnliche Probleme mit dem vorhandenen Beamer, sodass sich die Startzeiten bei beiden Vorträgen nach hinten verschoben und sich dadurch die Vortragspause vor meinem Auftritt so quasi auf Null reduzierte. Mit ein paar Minuten Verzögerung konnte ich dann doch noch meinen Vortrag über die schönsten Plätze des ionischen Meers starten und meine ZuhörerInnen mit Stimmungsbildern und Hintergrundinfos begeistern.

Im Anschluss an den Vortrag bot ich den Interessenten eine individuelle Törnberatung am Yachtrevue-Stand an, die ganz gut angenommen wurde. Auch aus einigen Online-Bekanntschaften wurden reale Freundschaften. Danach hatte ich noch ein paar wichtige Kooperationstermine mit führenden Ausstellern, die allesamt sehr positiv verlaufen sind. Und schon war der erste Messetag vorbei.

Freitag, 03.03. BOOT TULLN: Runder Tisch der Kompetenz am Yachtrevue-Stand

Am Freitag war nach dem Öffnen der Messetore überall spürbar schon Messealltag eingekehrt. Ich hatte auch gleich bis zu Mittag ein paar ganz gute Gespräche mit Griechenland-Interessenten am Yachtrevue-Messestand. Danach ein sehr konstruktives Meeting und Mittagessen mit meinem Freund Max von Master Yachting Germany. Danach folgten weitere Meetings und ein kleines aber feines Treffen von sehr aktiven Facebook-Freunden mit gut funktionierenden Gruppen.

Danke Horst für das Bild. Am Bild v. l. n. r. Hubert Kraft (Adriasegler), Mike Bernthaler (Segeln Ersatzteilbörse) und ich selbst.

Dann war es an der Zeit mich für meinen Vortrag vorzubereiten. An diesem Tag war ich nach den Seenomaden dran und durfte gleich deren Equipment benutzen. Dazu mussten wir aber erst wieder kurz vor Beginn meinen Vortrag auf deren Rechner spielen. Leider funktionierte aber die Wiedergabe der Musikuntermalung nicht. Das war natürlich sehr unangenehm, das Publikum hatte aber Nachsehen und genoss die Vorstellung auch ohne Musik. Nach dem Vortrag musste ich wieder rasch zurück zum Yachtrevue-Stand, da ich dort als Griechenland-Experte am runden Tisch eingeladen war und schon Interessenten auf mich warteten. Dazu gab es Freibier von der Brauerei Hirt. Das waren dann nochmals viele sehr intensive Gespräche mit Skippern und deren Crews, die diesen Sommer in griechische Gewässer segeln wollen. Nach Messeschluss traf ich noch Dr. Holger Ferstl, bei dem ich meine Advanced Skipper Medic Ausbildung gemacht hatte und der mit einem Partner in der Zwischenzeit ein sehr interessantes und innovatives neues Produkt im Bereich Versicherung auf den Markt gebracht hat. Die SkipperCard mit medizinischer und technischer Assistenz rund um die Uhr. Schaut Euch deren Leistungen mal an.

Samstag, 04.03. BOOT TULLN: Der am stärksten besuchte Messetag

Bei schönstem Frühlingswetter stürmten die Besucher am Samstag im wahrsten Sinne des Wortes die Messehallen. Auch viele fanden um die Mittagszeit den Weg zu mir ins Vortragszentrum in Halle 3, um sich für ihren nächsten Törn im ionischen Meer Tipps zu holen. Heute lief auch mein Vortrag wie am Schnürchen. Danach konnte ich mich noch mit vielen SeglerInnen persönlich austauschen.

Mein Tageshighlight war dann aber der intensive und lang andauernde Erfahrungsaustausch mit den Weltumseglern am Yachtrevue-Messestand. Hier lag mir ein Erfahrungsschatz von über 500.000 Seemeilen quasi zu Füßen, den ich gerne nutzte. Danke Euch allen für die inspirierende Zeit!

Sonntag, 05.03. BOOT TULLN: letzter Messetag

Nochmals war ich pünktlich zur Öffnung der Messe vorort, obwohl erst um 16:oo Uhr mein Vortragstermin war. Ich hatte mich nämlich mit Susanne und Michael, liebe Segelfreunde von mir verabredet. Zuerst gingen wir zwar getrennte Wege, dann besuchten wir gemeinsam den Workshop von Heinz Ressl über „Sicher bei Hafenmanöver – Kraft und Hebel bestimmen unser Handeln“.

Dieser Vortrag ist scheinbar ein Dauerbrenner, wie mir Heinz im Anschluss gesagt hat. Auch mir hat die Auffrischung und Art der Darstellung gut gefallen, sodass diese Stunde wie im Flug vergangen ist. Danach gingen wir gemütlich Mittagessen. Nur zweimal kam ich an den vier Messetagen zum Mittagessen. Danach kaufte ich mir noch ein paar Accessoires fürs Boot. Einen Saugknopf, um den Rumpf vom Wasser aus komfortabler reinigen zu können und eine praktische LED-Lampe fürs Cockpit. Dann lauschte ich zum wiederholten Mal dem Vortrag der Seenomaden. Die beiden sind nicht nur seit bereits über 20 Jahren seglerisch ein Vorbild für mich, sondern auch in Sachen Fotographie und vor allem vortragstechnisch ganz große Klasse.

Im Anschluss an die Seenomaden hat auch mein Vortrag nochmals ganz gut geklappt. Und dann war die Messe auch schon fast vorbei. Ehrlich gesagt ist mir die BOOT TULLN heuer fast zu schnell vergangen. Es hätte da noch viele weitere interessante Impulsvorträge gegeben, die ich mir gerne angehört hätte. Auch wir Gäste am Yachtrevue-Stand sind über die Tage fast familär zusammengewachsen und haben uns alle sehr gut verstanden und uns wo es ging gegenseitig unterstützt. Danke Jürgen, Doris und Wolfgang für die angenehme Zeit miteinander.

Jetzt werde ich mir in den nächsten Wochen am Abend Zeit nehmen, um das neue Buch der Seenomaden mit dem Titel „So wild wie das Meer“ zu lesen. Hier kann man das Buch bestellen. Und zwischendurch immer wieder mal zur Aufheiterung in Jürgens Satirebuch für Segler schmökern. Hier der Bestelllink. Also langweilig wird mir bestimmt nicht! Danke auch nochmals allen ZuhörerInnen meiner Vorträge und für das positive Feedback!

Ein besonderer Dank auch noch an Judith und Roland Duller von der Yachtrevue für den Support. Auch an die Messe Tulln für die Bereitstellung der Bühne und der dazugehörenden Technik!

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Markus

Markus

Ich bin leidenschaftlicher Fahrtensegler, Blogger, freiberuflicher Yachtredakteur und Fotograf mit über 21.000 Seemeilen Erfahrung im Kielwasser. Segle als Ausgleich und Quelle der Inspiration.
Details zu meiner maritimen Ausbildung und Reviererfahrung findet Ihr hier...

3 Comments

  1. 26. März 2017 at 20:15 — Antworten

    Die Messe scheint für Abenteurer auf Schiffen und Booten ein spannendes Pflaster zu sein. Ich freue mich, dass Deine Vorträge so gut angekommen sind! Wo gibt’s die Reiseeindrücke als nächstes zu sehen?

    • 26. März 2017 at 20:24 — Antworten

      Gerhard, nun startet bald die Segelsaison. Im Spätherbst soll es dann wieder mit weiteren Vorträgen weiter gehen. Die nächsten Termine sind aber noch nicht final bestätigt.

  2. Otto
    29. April 2017 at 20:55 — Antworten

    Super!!!

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